Freddy Strandberg: Zweiter Platz in St. Leon-Rot!

Dass Freddy Strandberg Golf spielen kann, weiß auf Sylt jeder. Auch im Hamburger Golfclub Falkenstein, für dessen Mannschaft er spielt, und überhaupt in Norddeutschland ist er den Experten als Riesentalent bekannt. Aber wer hätte gedacht, dass er, der gerade 17 Jahre alt geworden ist, die gesamte europäische Jugendgolf-Elite aufmischt?

Die Allianz German Boys and Girls Open, also die offenen deutschen Jugendmeisterschaften, finden alljährlich im Golfclub St. Leon-Rot statt und gehören zu den ganz großen Jugendturnieren Europas. Und hier schockte Freddy am ersten der drei Turniertage mit einer 64er Runde die Konkurrenten aus dem In- und Ausland. Diese bedeuteten vier Schläge Vorsprung. Nach dem zweiten Tag und sehr ordentlichen 70 Schlägen ging er mit immerhin noch drei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde. Dort spielte er lange Zeit extrem solides Golf und sah mit zwei Schlägen Vorsprung bei noch zwei zu spielenden Löchern wie der sichere Sieger aus. Doch dann: zwei Bogeys auf den Löchern 17 und 18! Mit dem Putten lief es an diesem Tag einfach nicht gut. Also ging es mit zwei anderen Spielern in Stechen ins Stechen. Am zweiten Extraloch – der Drive landete im Wasser - verlor er das Spiel gegen den Franzosen Charles Larcelet.

Und trotzdem – ein epochaler Auftritt eines Sylter Jungen, dem gewiss eine große Zukunft als Golfer bevorsteht.

Hier noch die Worte des Bundestrainers Christoph Hermann, veröffentlicht auf golf.de:
Eine wunderbare Überraschung, so Herrmann, sei der Auftritt von Fredrik Strandberg: „Das ist ein Spieler, den wir bisher weniger im Fokus hatten, weil er bis jetzt noch gar nicht so oft überregional gespielt hatte. Auf einmal setzt der hier solch´ ein Ausrufezeichen und gewinnt beinahe. Es ist eine großartige Sache, dass weitere, tolle Nachwuchsspieler heranwachsen. Dass Fredrik hier so über sich hinausgewachsen ist, freut mich für ihn sehr! Dazu kann ich ihm nur gratulieren und wir werden ihn weiter beobachten.“